Katharina Hacker
Eine Dorfgeschichte
Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das »Teufelsgrab« am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt. Katharina Hackers behutsame und eindringliche »Dorfgeschichte« hat ihren ganz eigenen Ton. In der dichten Darstellung der kleinen Welt des Dorfes stellt diese Autorin die Frage nach den großen Dingen – nach Geborgenheit und Einsamkeit, nach Liebe, dem Leben und dem Tod.
Gut Geissel
33449 Langenberg
Jagdweg 215
Montag, 28. Mai 2012
11:30 Uhr
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Eine Dorfgeschichte
Ein Dorf im Odenwald, ein Kind, das mit seinen Brüdern, Eltern und Großeltern dort die Sommer verbringt. Doch diese äußerlich noch unversehrte Welt der Sicherheit und stillen Schönheit ist von feinen Rissen durchzogen, aus denen Ängste und Träume steigen. Unheimlich sind die Keller unter den Häusern, das »Teufelsgrab« am Ortsrand, der dunkle Wald, durch den der Jäger geht. Unverständlich sind die Gebräuche und Gespräche der Erwachsenen. Und auch die eigene Familiengeschichte führt tief in eine Zeit der Vertreibung und des Schreckens, wenn die Großmutter erzählt. Katharina Hackers behutsame und eindringliche »Dorfgeschichte« hat ihren ganz eigenen Ton. In der dichten Darstellung der kleinen Welt des Dorfes stellt diese Autorin die Frage nach den großen Dingen – nach Geborgenheit und Einsamkeit, nach Liebe, dem Leben und dem Tod.
Gut Geissel
33449 Langenberg
Jagdweg 215
Montag, 28. Mai 2012
11:30 Uhr
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Roger Willemsen
Die Enden der Welt
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens und um den Neubeginn.
Lustspielhaus
80802 München
Occamstraße 8
Montag, 28. Mai 2012
20:00 Uhr
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Die Enden der Welt
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens und um den Neubeginn.
Lustspielhaus
80802 München
Occamstraße 8
Montag, 28. Mai 2012
20:00 Uhr
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Marion Brasch
Ab jetzt ist Ruhe
»Ab jetzt ist Ruhe« – dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Siechenhauskapelle
16816 Neuruppin
Siechenstraße 4
Montag, 28. Mai 2012
17:00 Uhr
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Reiseliteraturfest "Neben der Spur"
Ab jetzt ist Ruhe
»Ab jetzt ist Ruhe« – dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Siechenhauskapelle
16816 Neuruppin
Siechenstraße 4
Montag, 28. Mai 2012
17:00 Uhr
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Reiseliteraturfest "Neben der Spur"
Patrick Roth
Sunrise
Patrick Roth erzählt die unerhörte Geschichte des Joseph von Nazareth als die eines Zweifelnden, er erzählt von Josephs tiefem Glauben und seinem Ungehorsam wider Gott. Zugleich spürt "Sunrise" der Möglichkeit eines Neuanfangs nach. Jerusalem im Jahre 70 nach Christus: Römische Truppen drohen die Schutzmauern zu durchbrechen. Die Belagerung der heiligen Stadt bildet den Ausgangspunkt dieses bildmächtigen Romans, dessen Bogen sich bis in die Zeit vor Jesu Geburt spannt. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Joseph, der Mann der Maria, von dem die Evangelien berichten, dass er Träumen gehorchte, als er Frau und Kind annahm. Patrick Roth entwirft ihm ein Leben voller Spannungen, ein Drama zwischen Mensch und dem Numinosen. Dreizehn Jahre nach Jesu Geburt fordert Gott ein äußerstes Opfer von Joseph. "Wo ist da Gerechtigkeit, dass ich's verstünde?" klagt er angesichts des ungründlichen Willens Gottes. Wird Joseph dieses Opfer wirklich auf sich nehmen können?
Kurhaus
76530 Baden-Baden
Kaiserallee 1
Dienstag, 29. Mai 2012
20:15 Uhr 6 Euro; Kurgäste, StudentInnen, SchülerInnen und VHS-Mitglieder 4 Euro PHL-Mitglieder frei
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Veranstalter: PHILOSOPHISCH-LITERARISCHE GESELLSCHAFT E.V. mit der Volkshochschule und Baden-Baden Events GmbH
Sunrise
Patrick Roth erzählt die unerhörte Geschichte des Joseph von Nazareth als die eines Zweifelnden, er erzählt von Josephs tiefem Glauben und seinem Ungehorsam wider Gott. Zugleich spürt "Sunrise" der Möglichkeit eines Neuanfangs nach. Jerusalem im Jahre 70 nach Christus: Römische Truppen drohen die Schutzmauern zu durchbrechen. Die Belagerung der heiligen Stadt bildet den Ausgangspunkt dieses bildmächtigen Romans, dessen Bogen sich bis in die Zeit vor Jesu Geburt spannt. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Joseph, der Mann der Maria, von dem die Evangelien berichten, dass er Träumen gehorchte, als er Frau und Kind annahm. Patrick Roth entwirft ihm ein Leben voller Spannungen, ein Drama zwischen Mensch und dem Numinosen. Dreizehn Jahre nach Jesu Geburt fordert Gott ein äußerstes Opfer von Joseph. "Wo ist da Gerechtigkeit, dass ich's verstünde?" klagt er angesichts des ungründlichen Willens Gottes. Wird Joseph dieses Opfer wirklich auf sich nehmen können?
Kurhaus
76530 Baden-Baden
Kaiserallee 1
Dienstag, 29. Mai 2012
20:15 Uhr 6 Euro; Kurgäste, StudentInnen, SchülerInnen und VHS-Mitglieder 4 Euro PHL-Mitglieder frei
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Veranstalter: PHILOSOPHISCH-LITERARISCHE GESELLSCHAFT E.V. mit der Volkshochschule und Baden-Baden Events GmbH
Durs Grünbein
Aroma
Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt Roma caput mundi wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömischen Mauerwerks aus Bruchsteinen.
Kirche der Kulturen Christuskirche
44787 Bochum
Westring 26
Dienstag, 29. Mai 2012
19:30 Uhr Euro 12,- / erm. Euro 8,-
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Aroma
Durs Grünbeins Jahr in Rom hat Gestalt gewonnen in einem Zeichenbuch. Die Stadt Roma caput mundi wird als ein Schauplatz der Zeichen und Verweise erfahren und schlägt sich, wie bei den Reisenden früherer Zeiten, in Zeichnungen nieder freilich in geschriebener Form. Aus vier Kapiteln gefügt, entstand so sein opus incertum, nach dem Vorbild des altrömischen Mauerwerks aus Bruchsteinen.
Kirche der Kulturen Christuskirche
44787 Bochum
Westring 26
Dienstag, 29. Mai 2012
19:30 Uhr Euro 12,- / erm. Euro 8,-
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Roger Willemsen
Die Enden der Welt
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens und um den Neubeginn.
Lustspielhaus
80802 München
Occamstraße 8
Dienstag, 29. Mai 2012
20:00 Uhr
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Die Enden der Welt
Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens und um den Neubeginn.
Lustspielhaus
80802 München
Occamstraße 8
Dienstag, 29. Mai 2012
20:00 Uhr
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Christian Felber
Die Gemeinwohl-Ökonomie
Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell, die "Gemeinwohl-Ökonomie“, in einer überarbeiteten Neuausgabe mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des ersten Jahres. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zahlreiche Regionalgruppen in Deutschland, Österreich und Italien sind aktiv geworden und haben eine gemeinsame Strategie für die kommenden fünf Jahre entwickelt. In einem Jahr ist so viel passiert, dass das Manifest der Bewegung nun in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe erschein
Klostersaal
4880 St. Georgen
Attergaustraße 25
Dienstag, 29. Mai 2012
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Die Gemeinwohl-Ökonomie
Eine demokratische Bewegung wächst: Christian Felbers alternatives Wirtschaftsmodell, die "Gemeinwohl-Ökonomie“, in einer überarbeiteten Neuausgabe mit den Ergebnissen und Erkenntnissen des ersten Jahres. Mehr als tausend Privatpersonen, Politiker/innen, Initiativen und Unternehmen haben sich der Idee angeschlossen, die Gemeinwohl-Bilanz wurde mit über hundert Pionier-Unternehmen präzisiert, zahlreiche Regionalgruppen in Deutschland, Österreich und Italien sind aktiv geworden und haben eine gemeinsame Strategie für die kommenden fünf Jahre entwickelt. In einem Jahr ist so viel passiert, dass das Manifest der Bewegung nun in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe erschein
Klostersaal
4880 St. Georgen
Attergaustraße 25
Dienstag, 29. Mai 2012
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Rafik Schami
Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Worb
3076 Worb
Bahnhofstrasse 1
Dienstag, 29. Mai 2012
20:00 Uhr
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Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Worb
3076 Worb
Bahnhofstrasse 1
Dienstag, 29. Mai 2012
20:00 Uhr
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Marion Brasch
Ab jetzt ist Ruhe
»Ab jetzt ist Ruhe« – dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Literaturforum im Brechthaus
10115 Berlin
Chausseestr. 125
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr 5,00 Euro 3,00 Euro (ermäßigt) kein Vorverkauf
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Ab jetzt ist Ruhe
»Ab jetzt ist Ruhe« – dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Literaturforum im Brechthaus
10115 Berlin
Chausseestr. 125
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr 5,00 Euro 3,00 Euro (ermäßigt) kein Vorverkauf
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Benjamin Stein
Replay
Als Ed Rosen in der Morgendämmerung erwacht und mit den Zehen wackelt, steht eines fest: der Huf, der am Fußende aus seinem Bett ragt, ist auf keinen Fall seiner. Aber da. Wie soll er sich das erklären? Rosen, ein Software-Experte, war Mitentwickler und erster Träger des UniCom, eines Kommunikationsmittels, das als Implantat weit mehr kann als ein Smartphone – es protokolliert die Sinneswahrnehmungen seines Besitzers und macht das, was wir Realität nennen, in „Replays“ unendlich wiederhol- und veränderbar: vor allem eine erotische Verlockung. Und es macht den Träger total kontrollierbar. Rosens Chef Matana und seine Firma treten einen weltweiten Siegeszug mit diesem Gerät an und nur ein paar ewiggestrige Störenfriede mahnen. Bis sich unerwartet Widerstand gegen das digitale Arkadien regt, der vielleicht auch den Huf erklärt?
Kreisbibliothek Eutin
23701 Eutin
Schlossplatz 2
Mittwoch, 30. Mai 2012
19:30 Uhr
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Replay
Als Ed Rosen in der Morgendämmerung erwacht und mit den Zehen wackelt, steht eines fest: der Huf, der am Fußende aus seinem Bett ragt, ist auf keinen Fall seiner. Aber da. Wie soll er sich das erklären? Rosen, ein Software-Experte, war Mitentwickler und erster Träger des UniCom, eines Kommunikationsmittels, das als Implantat weit mehr kann als ein Smartphone – es protokolliert die Sinneswahrnehmungen seines Besitzers und macht das, was wir Realität nennen, in „Replays“ unendlich wiederhol- und veränderbar: vor allem eine erotische Verlockung. Und es macht den Träger total kontrollierbar. Rosens Chef Matana und seine Firma treten einen weltweiten Siegeszug mit diesem Gerät an und nur ein paar ewiggestrige Störenfriede mahnen. Bis sich unerwartet Widerstand gegen das digitale Arkadien regt, der vielleicht auch den Huf erklärt?
Kreisbibliothek Eutin
23701 Eutin
Schlossplatz 2
Mittwoch, 30. Mai 2012
19:30 Uhr
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Maja Haderlap
Engel des Vergessens
Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln".
Theater am Saumarkt
6800 Feldkirch
Mühletorplatz 1
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:15 Uhr
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Engel des Vergessens
Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln".
Theater am Saumarkt
6800 Feldkirch
Mühletorplatz 1
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:15 Uhr
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Judith Zander
Dinge, die wir heute sagten
Bresekow, ein Dorf in Vorpommern. Als die alte Frau Hanske stirbt, kommt ihre Tochter Ingrid mit ihrer Familie aus Irland zur Beerdigung. Ingrid hatte Bresekow vor vielen Jahren fluchtartig verlassen. Der Besuch verändert vieles im Dorf, wirft gerade für die Familien Ploetz und Wachlowski alte und neue Fragen auf. Die Dorfbewohner beginnen zu sprechen, über ihr derzeitiges Leben und ihre Verstrickungen von damals. Bresekow war immer eine kleine Welt, eng, abgelegen und heute zudem vom Verfall bedroht.
Literarisches Zentrum
37073 Göttingen
Düstere Str. 20
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Dinge, die wir heute sagten
Bresekow, ein Dorf in Vorpommern. Als die alte Frau Hanske stirbt, kommt ihre Tochter Ingrid mit ihrer Familie aus Irland zur Beerdigung. Ingrid hatte Bresekow vor vielen Jahren fluchtartig verlassen. Der Besuch verändert vieles im Dorf, wirft gerade für die Familien Ploetz und Wachlowski alte und neue Fragen auf. Die Dorfbewohner beginnen zu sprechen, über ihr derzeitiges Leben und ihre Verstrickungen von damals. Bresekow war immer eine kleine Welt, eng, abgelegen und heute zudem vom Verfall bedroht.
Literarisches Zentrum
37073 Göttingen
Düstere Str. 20
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Sten Nadolny
Weitlings Sommerfrische
In einem Sommergewitter kentert das Segelboot des angesehenen Berliner Richters Wilhelm Weitling. Er kommt nur knapp mit dem Leben davon, muss aber feststellen, dass ihn sein Unfall fünfzig Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Neugierig, aber auch mit sanfter Kritik begleitet er den Jungen, der er einmal war, durch die Tage nach dem Sturm. Wer ist er damals gewesen? Und wie konnte aus diesem Menschen der werden, der er heute ist? Muss er die Erinnerung an seine Eltern, seine erste Liebe, seine Berufswahl, sein ganzes Leben revidieren? Und wird er zu seiner Frau und in sein altes Leben zurückkehren dürfen?Sten Nadolny entführt uns auf eine philosophische Zeitreise, die seinen scharf beobachtenden Helden zu unverhofften Erkenntnissen führt.
Kloster Frenswegen
48527 Nordhorn
Klosterstr. 9
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Veranstalter: Buchhandlung Viola Taube
Weitlings Sommerfrische
In einem Sommergewitter kentert das Segelboot des angesehenen Berliner Richters Wilhelm Weitling. Er kommt nur knapp mit dem Leben davon, muss aber feststellen, dass ihn sein Unfall fünfzig Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Neugierig, aber auch mit sanfter Kritik begleitet er den Jungen, der er einmal war, durch die Tage nach dem Sturm. Wer ist er damals gewesen? Und wie konnte aus diesem Menschen der werden, der er heute ist? Muss er die Erinnerung an seine Eltern, seine erste Liebe, seine Berufswahl, sein ganzes Leben revidieren? Und wird er zu seiner Frau und in sein altes Leben zurückkehren dürfen?Sten Nadolny entführt uns auf eine philosophische Zeitreise, die seinen scharf beobachtenden Helden zu unverhofften Erkenntnissen führt.
Kloster Frenswegen
48527 Nordhorn
Klosterstr. 9
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Veranstalter: Buchhandlung Viola Taube
Rafik Schami
Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte
Großer Auftritt für Rafik Schami: In seinem neuen, persönlichsten Buch erzählt er, wie er zu einem der beliebtesten Erzähler Deutschlands wurde. Er berichtet von seiner Kindheit in Damaskus, als es noch Geschichtenerzähler gab, die im Kaffeehaus ihr Garn gesponnen haben, er zeichnet ein liebevolles Porträt seines Großvaters, und er macht sich Gedanken darüber, wie die Märchen in die Welt gekommen sind. In diesem Buch, und das macht den großen Reiz aus, spricht Schami mit dem Leser - und wir hören ihm atemlos zu.
Buchhandlung Schreiber
4600 Olten
Kirchgasse 7
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte
Großer Auftritt für Rafik Schami: In seinem neuen, persönlichsten Buch erzählt er, wie er zu einem der beliebtesten Erzähler Deutschlands wurde. Er berichtet von seiner Kindheit in Damaskus, als es noch Geschichtenerzähler gab, die im Kaffeehaus ihr Garn gesponnen haben, er zeichnet ein liebevolles Porträt seines Großvaters, und er macht sich Gedanken darüber, wie die Märchen in die Welt gekommen sind. In diesem Buch, und das macht den großen Reiz aus, spricht Schami mit dem Leser - und wir hören ihm atemlos zu.
Buchhandlung Schreiber
4600 Olten
Kirchgasse 7
Mittwoch, 30. Mai 2012
20:00 Uhr
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Rafik Schami
Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buchhandlung Schreiber
4600 Olten
Kirchgasse 7
Mittwoch, 30. Mai 2012
16:00 Uhr
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Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buchhandlung Schreiber
4600 Olten
Kirchgasse 7
Mittwoch, 30. Mai 2012
16:00 Uhr
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Judith Schalansky
Der Hals der Giraffe
Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Friedrich-Wagner-Buchhandlung
17373 Ueckermünde
Ueckerstraße 79
Mittwoch, 30. Mai 2012
19:30 Uhr Euro 8,- / erm. Euro 6,-
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Moderation: Holger Brandstädt
Der Hals der Giraffe
Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Friedrich-Wagner-Buchhandlung
17373 Ueckermünde
Ueckerstraße 79
Mittwoch, 30. Mai 2012
19:30 Uhr Euro 8,- / erm. Euro 6,-
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Moderation: Holger Brandstädt
Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenangst
Eine Schulklasse hat mit ihrem Lehrer eine Wattwanderung gemacht. Und ist ohne ihn zurückgekommen. Da gibt es zwei Möglichkeiten, denkt sich Ann Kathrin Klaasen. Entweder war er ein verantwortungsloser Mensch, der seine Klasse in große Gefahr gebracht hat, und dabei selbst ums Leben gekommen ist. Oder ein paar teuflische Schüler haben die Situation ausgenutzt, um einen unliebsamen Lehrer loszuwerden… Für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller stellt sich bei ihren Ermittlungen die Frage: Sind die halbtoten Kinder am Strand von Norddeich Täter oder Opfer?
Bibliothek im Griepe-Haus
29549 Bad Bevensen
Medinger Straße 2
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Ostfriesenangst
Eine Schulklasse hat mit ihrem Lehrer eine Wattwanderung gemacht. Und ist ohne ihn zurückgekommen. Da gibt es zwei Möglichkeiten, denkt sich Ann Kathrin Klaasen. Entweder war er ein verantwortungsloser Mensch, der seine Klasse in große Gefahr gebracht hat, und dabei selbst ums Leben gekommen ist. Oder ein paar teuflische Schüler haben die Situation ausgenutzt, um einen unliebsamen Lehrer loszuwerden… Für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller stellt sich bei ihren Ermittlungen die Frage: Sind die halbtoten Kinder am Strand von Norddeich Täter oder Opfer?
Bibliothek im Griepe-Haus
29549 Bad Bevensen
Medinger Straße 2
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Rafik Schami
Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Baden
5400 Baden
Badstrasse 23
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Baden
5400 Baden
Badstrasse 23
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Thomas Gsella
Komische Deutsche
Thomas Gsella ist nichts Menschliches fremd. Fast alles fordert die gefährlich spitze Feder und die in Verse gesetzte Spottlust des Ex-»Titanic«-Chefs heraus. In seiner satirischbösen, amüsant-drastischen Bestandsaufnahme der »Komischen Deutschen« findet sich auf die Frage nach dem Längsten, Dicksten, Schrecklichsten unter Deutschlands Kanzlern genauso eine Antwort wie auf jene nach dem Kopf des Jahres (Raten Sie mal! »Die Leichen keiften: ›Abgeschreibt! Vorsätzlich! Er muss weichen!‹«). Da werden Eheleute als größte Psychosekte entlarvt, wird heiß geduscht und kalt gegeißelt, Rüdiger Nehberg höflich aufgefordert, doch endlich im Urwald zu bleiben, und Charlotte Roche … na, das können Sie sich ja denken. Aber erst wenn Gsella die »Spitzenweiber« aufmarschieren lässt – allen voran Veronica Ferres in ihrem Alterswerk »Angela« –, ist es an der Zeit, sich für einen kleinen Augenblick von diesem Hirn- und Lachmuskeln fordernden Panoptikum bundesrepublikanischer Realität loszureißen und Atem zu schöpfen.
Festsaal Kreuzberg
10999 Berlin
Skalitzer Str. 130
Donnerstag, 31. Mai 2012
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Komische Deutsche
Thomas Gsella ist nichts Menschliches fremd. Fast alles fordert die gefährlich spitze Feder und die in Verse gesetzte Spottlust des Ex-»Titanic«-Chefs heraus. In seiner satirischbösen, amüsant-drastischen Bestandsaufnahme der »Komischen Deutschen« findet sich auf die Frage nach dem Längsten, Dicksten, Schrecklichsten unter Deutschlands Kanzlern genauso eine Antwort wie auf jene nach dem Kopf des Jahres (Raten Sie mal! »Die Leichen keiften: ›Abgeschreibt! Vorsätzlich! Er muss weichen!‹«). Da werden Eheleute als größte Psychosekte entlarvt, wird heiß geduscht und kalt gegeißelt, Rüdiger Nehberg höflich aufgefordert, doch endlich im Urwald zu bleiben, und Charlotte Roche … na, das können Sie sich ja denken. Aber erst wenn Gsella die »Spitzenweiber« aufmarschieren lässt – allen voran Veronica Ferres in ihrem Alterswerk »Angela« –, ist es an der Zeit, sich für einen kleinen Augenblick von diesem Hirn- und Lachmuskeln fordernden Panoptikum bundesrepublikanischer Realität loszureißen und Atem zu schöpfen.
Festsaal Kreuzberg
10999 Berlin
Skalitzer Str. 130
Donnerstag, 31. Mai 2012
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Eva Demski
Rheingau
Wasser und Wein – Geschichten von Romantik, Reben und Revoluzzern. Riesling, Eltville, Günderode und der im Tal sich windende Fluss – kulturtragendes Handwerk, Romantik, Dramatik und Naturschauspiel bilden die Bühne für Eva Demskis empfindsames Buch über eine der spannendsten Landschaften Deutschlands. Persönlich, poetisch, ein literarischer Genuss.
Historische Villa Metzler
60594 Frankfurt am Main
Schaumainkai 15
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:30 Uhr
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Rheingau
Wasser und Wein – Geschichten von Romantik, Reben und Revoluzzern. Riesling, Eltville, Günderode und der im Tal sich windende Fluss – kulturtragendes Handwerk, Romantik, Dramatik und Naturschauspiel bilden die Bühne für Eva Demskis empfindsames Buch über eine der spannendsten Landschaften Deutschlands. Persönlich, poetisch, ein literarischer Genuss.
Historische Villa Metzler
60594 Frankfurt am Main
Schaumainkai 15
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:30 Uhr
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Eugen Ruge
In Zeiten des abnehmenden Lichts
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
St. Jacobi Kirche
18569 Gingst
Kirchplatz 1
Donnerstag, 31. Mai 2012
19.30 Uhr 9,-Euro
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In Zeiten des abnehmenden Lichts
Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr 89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR, führt über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht.
St. Jacobi Kirche
18569 Gingst
Kirchplatz 1
Donnerstag, 31. Mai 2012
19.30 Uhr 9,-Euro
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Wiglaf Droste
Auf sie mit Idyll
Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen. Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.
DESiMOs Spezial Club im Apollokino
30451 Hannover
Limmerstraße 50
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Auf sie mit Idyll
Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen. Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.
DESiMOs Spezial Club im Apollokino
30451 Hannover
Limmerstraße 50
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr
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Rosa Ribas
Falsche Freundin
Ein tödlicher Unfall auf dem Frankfurter Flughafen versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft, denn offenbar hatte das Opfer Kontakt zum organisierten Drogenhandel. Nur zu gerne ergreift Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor die Gelegenheit, sich inkognito unter das Reinigungspersonal des Flughafens zu mischen und so eine Zeitlang aus ihrem verzwickten Privatleben zu fliehen. Doch der Fall erweist sich als vielschichtiger und gefährlicher, als sie ahnen konnte, und bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann
Spanischer Elternverein
63179 Obertshausen
Brüder-Grimm-Straße 16
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:30 Uhr
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Eine Veranstaltung des Büchertreffs Obertshausen mit dem Spanischen Elternverein.
Falsche Freundin
Ein tödlicher Unfall auf dem Frankfurter Flughafen versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft, denn offenbar hatte das Opfer Kontakt zum organisierten Drogenhandel. Nur zu gerne ergreift Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor die Gelegenheit, sich inkognito unter das Reinigungspersonal des Flughafens zu mischen und so eine Zeitlang aus ihrem verzwickten Privatleben zu fliehen. Doch der Fall erweist sich als vielschichtiger und gefährlicher, als sie ahnen konnte, und bald schon weiß sie nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann
Spanischer Elternverein
63179 Obertshausen
Brüder-Grimm-Straße 16
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:30 Uhr
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Eine Veranstaltung des Büchertreffs Obertshausen mit dem Spanischen Elternverein.
Maja Haderlap
Engel des Vergessens
Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln".
RavensBuch
88212 Ravensburg
Marienplatz 34
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr 8 Euro, Schüler Studenten und mit RavensBuch-Card 5 Euro
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Engel des Vergessens
Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben "nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln".
RavensBuch
88212 Ravensburg
Marienplatz 34
Donnerstag, 31. Mai 2012
20:00 Uhr 8 Euro, Schüler Studenten und mit RavensBuch-Card 5 Euro
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Martin Mosebach
Was davor geschah
Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach, mit detektivischer Genauigkeit und meisterhafter Sprachkunst, ein böses Spiel von Liebe und Zufall
Universität Mozarteum
5020 Salzburg
Mirabellplatz 1
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:30 Uhr
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5. Literaturfest Salzburg. Männer:Welten. Martin Mosebach liest aus: Was davor geschah. Mit: Cees Nooteboom, Arnold Stadler.
Was davor geschah
Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten? Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit. Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach, mit detektivischer Genauigkeit und meisterhafter Sprachkunst, ein böses Spiel von Liebe und Zufall
Universität Mozarteum
5020 Salzburg
Mirabellplatz 1
Donnerstag, 31. Mai 2012
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5. Literaturfest Salzburg. Männer:Welten. Martin Mosebach liest aus: Was davor geschah. Mit: Cees Nooteboom, Arnold Stadler.
Vladimir Vertlib
Schimons Schweigen
Warum haben der Vater und sein einst bester Freund Schimon dreißig Jahre kein Wort mehr miteinander gewechselt? In der Sowjetunion kämpften sie gemeinsam im Untergrund. Vertlib versucht dieses Rätsel auf einer emotionalen Reise nach Israel zu lösen, wo er als Kind zwei Jahre lang gelebt hat. Die Reise wird für ihn zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Seine Familie war, nachdem sie Israel enttäuscht verlassen hatte, im Wien der achtziger Jahre gelandet, wo die Waldheim-Affäre und der Umgang mit der Vergangenheit gerade die Gesellschaft entzweiten. Israel blieb für ihn das Land einer ambivalenten Sehnsucht, in dem sich die eigene brüchige Identität als Migrant, als Jude und als Österreicher russischer Herkunft spiegelte.
Liberale Jüdische Gemeinde "Or Chadasch"
1020 Wien
Robertgasse 2
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:00 Uhr
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Schimons Schweigen
Warum haben der Vater und sein einst bester Freund Schimon dreißig Jahre kein Wort mehr miteinander gewechselt? In der Sowjetunion kämpften sie gemeinsam im Untergrund. Vertlib versucht dieses Rätsel auf einer emotionalen Reise nach Israel zu lösen, wo er als Kind zwei Jahre lang gelebt hat. Die Reise wird für ihn zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Seine Familie war, nachdem sie Israel enttäuscht verlassen hatte, im Wien der achtziger Jahre gelandet, wo die Waldheim-Affäre und der Umgang mit der Vergangenheit gerade die Gesellschaft entzweiten. Israel blieb für ihn das Land einer ambivalenten Sehnsucht, in dem sich die eigene brüchige Identität als Migrant, als Jude und als Österreicher russischer Herkunft spiegelte.
Liberale Jüdische Gemeinde "Or Chadasch"
1020 Wien
Robertgasse 2
Donnerstag, 31. Mai 2012
19:00 Uhr
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Sten Nadolny
Weitlings Sommerfrische
In einem Sommergewitter kentert das Segelboot des angesehenen Berliner Richters Wilhelm Weitling. Er kommt nur knapp mit dem Leben davon, muss aber feststellen, dass ihn sein Unfall fünfzig Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Neugierig, aber auch mit sanfter Kritik begleitet er den Jungen, der er einmal war, durch die Tage nach dem Sturm. Wer ist er damals gewesen? Und wie konnte aus diesem Menschen der werden, der er heute ist? Muss er die Erinnerung an seine Eltern, seine erste Liebe, seine Berufswahl, sein ganzes Leben revidieren? Und wird er zu seiner Frau und in sein altes Leben zurückkehren dürfen?Sten Nadolny entführt uns auf eine philosophische Zeitreise, die seinen scharf beobachtenden Helden zu unverhofften Erkenntnissen führt.
Museen Dahlem
14195 Berlin
Lansstr. 8
Freitag, 1. Juni 2012
19:30 Uhr Euro 12.- / erm. Euro 8.-
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Weitlings Sommerfrische
In einem Sommergewitter kentert das Segelboot des angesehenen Berliner Richters Wilhelm Weitling. Er kommt nur knapp mit dem Leben davon, muss aber feststellen, dass ihn sein Unfall fünfzig Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen hat. Neugierig, aber auch mit sanfter Kritik begleitet er den Jungen, der er einmal war, durch die Tage nach dem Sturm. Wer ist er damals gewesen? Und wie konnte aus diesem Menschen der werden, der er heute ist? Muss er die Erinnerung an seine Eltern, seine erste Liebe, seine Berufswahl, sein ganzes Leben revidieren? Und wird er zu seiner Frau und in sein altes Leben zurückkehren dürfen?Sten Nadolny entführt uns auf eine philosophische Zeitreise, die seinen scharf beobachtenden Helden zu unverhofften Erkenntnissen führt.
Museen Dahlem
14195 Berlin
Lansstr. 8
Freitag, 1. Juni 2012
19:30 Uhr Euro 12.- / erm. Euro 8.-
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Andreas Maier
Das Haus
Am Beginn dieses Lebens ist Herbst, und Enten schwimmen auf dem Bad Nauheimer Teich. Der Erzähler erinnert sich an ein Paradies, ein Leben ganz ohne Menschen und Zwänge. Die ersten drei Jahre verlebt er bei seiner Urgroßmutter. Aber dann kommt der Einzug in das große, neue Haus der Familie, das dort gebaut worden ist, wo vormals die Apfelbäume standen. Das leere Haus wird zum Lebenszentrum des Kindes. Auf der Flucht vor dem grellen Küchenlicht des gemeinsamen Abendessens werden die unteren Regionen, die Kellerräume mit ihren Ölbrennern und Tankanlagen, zu seiner abgründigen Heimat. Das Kind spricht lange nicht, nimmt keinen Kontakt zu seiner Umwelt auf, wird zu Ärzten gebracht. Später fliegt der Keller als Raumschiff Enterprise in den Wetterauer Himmel, und der ältere Bruder ist der Kommandant. Während die Schwester, laut wie die Posaunen von Jericho, die Wände des Hauses zum Erzittern bringt.
15.Binger Literaturschiff
55411 Bingen
Rheinanlagen - Brücke 6
Freitag, 1. Juni 2012
18:15 Uhr Euro 21,- / Euro 19,- / Euro 17,-
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Andreas Maier liest aus Das Haus Judith Schalansky liest aus Der Hals der Giraffe Moderation: Walter Eichmann
Das Haus
Am Beginn dieses Lebens ist Herbst, und Enten schwimmen auf dem Bad Nauheimer Teich. Der Erzähler erinnert sich an ein Paradies, ein Leben ganz ohne Menschen und Zwänge. Die ersten drei Jahre verlebt er bei seiner Urgroßmutter. Aber dann kommt der Einzug in das große, neue Haus der Familie, das dort gebaut worden ist, wo vormals die Apfelbäume standen. Das leere Haus wird zum Lebenszentrum des Kindes. Auf der Flucht vor dem grellen Küchenlicht des gemeinsamen Abendessens werden die unteren Regionen, die Kellerräume mit ihren Ölbrennern und Tankanlagen, zu seiner abgründigen Heimat. Das Kind spricht lange nicht, nimmt keinen Kontakt zu seiner Umwelt auf, wird zu Ärzten gebracht. Später fliegt der Keller als Raumschiff Enterprise in den Wetterauer Himmel, und der ältere Bruder ist der Kommandant. Während die Schwester, laut wie die Posaunen von Jericho, die Wände des Hauses zum Erzittern bringt.
15.Binger Literaturschiff
55411 Bingen
Rheinanlagen - Brücke 6
Freitag, 1. Juni 2012
18:15 Uhr Euro 21,- / Euro 19,- / Euro 17,-
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Andreas Maier liest aus Das Haus Judith Schalansky liest aus Der Hals der Giraffe Moderation: Walter Eichmann
Judith Schalansky
Der Hals der Giraffe
Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
15.Binger Literaturschiff
55411 Bingen
Rheinanlagen - Brücke 6
Freitag, 1. Juni 2012
18:15 Uhr Euro 21,- / Euro 19,- / Euro 17,-
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Der Hals der Giraffe
Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Hassliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
15.Binger Literaturschiff
55411 Bingen
Rheinanlagen - Brücke 6
Freitag, 1. Juni 2012
18:15 Uhr Euro 21,- / Euro 19,- / Euro 17,-
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Andreas Maier liest aus Das Haus Judith Schalansky liest aus Der Hals der Giraffe Moderation: Walter Eichmann
Ulla Hahn
Wiederworte
Schon mit ihrem ersten Gedichtband „Herz über Kopf” (1981) hat Ulla Hahn eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Nun, dreißig Jahre Lebenserfahrung später, hat die vielfach preisgekrönte Autorin ein Gespräch mit ihrem jungen poetischen Selbst aufgenommen. In „Wiederworte” stellt sie ihren frühen Gedichten neue gegenüber, gibt ihnen wieder Worte, auch Widerworte. Lässig, lüstern, lebensfroh sind diese Antworten. Doch auch vor einer sehr direkten, mitunter schmerzhaften Sprache scheut sich Ulla Hahn nicht. Liebe und Vergänglichkeit, Geschichte und Gegenwart – die großen Themen sind geblieben, geändert hat sich der Blick der Dichterin, ist ernsthafter geworden und verspielter zugleich. Nach Jahren des Wartens endlich wieder neue Gedichte von Ulla Hahn – poetische Wahrheiten, in denen wir allen Verfremdungen und Verkleidungen zum Trotz uns wiedererkennen. Liebes- und Lebenslyrik, die bleibt.
Neues Schauspielhaus
28203 Bremen
Goetheplatz 1-3
Freitag, 1. Juni 2012
20:00 Uhr
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Lesung im Rahmen von Poetry on the road
Wiederworte
Schon mit ihrem ersten Gedichtband „Herz über Kopf” (1981) hat Ulla Hahn eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Nun, dreißig Jahre Lebenserfahrung später, hat die vielfach preisgekrönte Autorin ein Gespräch mit ihrem jungen poetischen Selbst aufgenommen. In „Wiederworte” stellt sie ihren frühen Gedichten neue gegenüber, gibt ihnen wieder Worte, auch Widerworte. Lässig, lüstern, lebensfroh sind diese Antworten. Doch auch vor einer sehr direkten, mitunter schmerzhaften Sprache scheut sich Ulla Hahn nicht. Liebe und Vergänglichkeit, Geschichte und Gegenwart – die großen Themen sind geblieben, geändert hat sich der Blick der Dichterin, ist ernsthafter geworden und verspielter zugleich. Nach Jahren des Wartens endlich wieder neue Gedichte von Ulla Hahn – poetische Wahrheiten, in denen wir allen Verfremdungen und Verkleidungen zum Trotz uns wiedererkennen. Liebes- und Lebenslyrik, die bleibt.
Neues Schauspielhaus
28203 Bremen
Goetheplatz 1-3
Freitag, 1. Juni 2012
20:00 Uhr
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Lesung im Rahmen von Poetry on the road
Rafik Schami
Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Dübendorf
8600 Dübendorf
Marktgasse
Freitag, 1. Juni 2012
16:00 Uhr
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Das Herz der Puppe
Nina und Widu - ein Mädchen und eine Puppe - verbindet eine tiefe Freundschaft. Widu stammt vom Flohmarkt und ist die tollste Puppe der Welt. Sie kann sprechen und weiß die schönsten Geschichten, und wenn man sie fest in den Arm nimmt, ist jede Angst wie weggeflogen. Widu ist wie für Nina gemacht, und sie kommt im richtigen Moment: als Nina gerade umgezogen ist und noch keine neuen Freunde gefunden hat. Doch Widu spürt die Sehnsucht, so zu sein wie das Menschenmädchen, dem sie gehört. Dazu fehlt ihr ein Herz, und das ist für Puppen eigentlich nicht vorgesehen. Aber wenn sie es sich sehr, sehr wünscht, gibt es trotzdem einen Weg ...
Buch Shopping Dübendorf
8600 Dübendorf
Marktgasse
Freitag, 1. Juni 2012
16:00 Uhr
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Frank Schulz
Onno Viets und der Irre vom Kiez
Onno Viets ist Mitte 50 und Hartz-IV-Empfänger. Noch nie konnte er irgend etwas richtig gut – außer Brotloses wie zum Beispiel Sitzen, Tischtennis und das Verstrahlen einer Art Charisma für Arme. Er hat eine Phobie gegen Hühnerköpfe, dringende Schulden beim Fiskus und möchte seiner geliebten Gemahlin Edda so gern ein Fahrrad zum 50sten Geburtstag schenken. Sein Girokonto aber glüht vor roten Zahlen. Da hat er eine Eingebung aus dem Fernsehen: Onno wird – Privatdetektiv. Seine geplagten Sportsfreunde vom Pingpong ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung. Einer aber, Rechtsanwalt (und übrigens der Erzähler der ganzen Geschichte), verhilft ihm dennoch zum ersten Fall: Der Popmagnat und Juror einer Porno-Castingshow, Nick Dolan, argwöhnt Untreue seiner aktuellen Flamme, der Burlesque-Tänzerin Fiona Popo. Onno soll ein Beweisfoto von ihr und dem Liebhaber liefern. Schon bald bekommt Onno Dolans Nebenbuhler zu Gesicht. Bei dem Kerl mit dem Spitznamen „Händchen“ handelt es sich um die gefürchtete rechte Hand eines Hamburger Kiezoligarchen ... Bis nach Mallorca verfolgt unser frisch gebackener Ermittler das Fräulein Popo. Wo das Fiasko unwiderruflich beginnt.
Georg-August-Universität Göttingen
37073 Göttingen
Wilhelmsplatz 1
Freitag, 1. Juni 2012
19:00 Uhr Eintritt frei
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Ort:Zantrales Hörsaalgebäude ZHG, Hörsaal 007
Onno Viets und der Irre vom Kiez
Onno Viets ist Mitte 50 und Hartz-IV-Empfänger. Noch nie konnte er irgend etwas richtig gut – außer Brotloses wie zum Beispiel Sitzen, Tischtennis und das Verstrahlen einer Art Charisma für Arme. Er hat eine Phobie gegen Hühnerköpfe, dringende Schulden beim Fiskus und möchte seiner geliebten Gemahlin Edda so gern ein Fahrrad zum 50sten Geburtstag schenken. Sein Girokonto aber glüht vor roten Zahlen. Da hat er eine Eingebung aus dem Fernsehen: Onno wird – Privatdetektiv. Seine geplagten Sportsfreunde vom Pingpong ahnen Ungutes. Aus langjähriger Erfahrung. Einer aber, Rechtsanwalt (und übrigens der Erzähler der ganzen Geschichte), verhilft ihm dennoch zum ersten Fall: Der Popmagnat und Juror einer Porno-Castingshow, Nick Dolan, argwöhnt Untreue seiner aktuellen Flamme, der Burlesque-Tänzerin Fiona Popo. Onno soll ein Beweisfoto von ihr und dem Liebhaber liefern. Schon bald bekommt Onno Dolans Nebenbuhler zu Gesicht. Bei dem Kerl mit dem Spitznamen „Händchen“ handelt es sich um die gefürchtete rechte Hand eines Hamburger Kiezoligarchen ... Bis nach Mallorca verfolgt unser frisch gebackener Ermittler das Fräulein Popo. Wo das Fiasko unwiderruflich beginnt.
Georg-August-Universität Göttingen
37073 Göttingen
Wilhelmsplatz 1
Freitag, 1. Juni 2012
19:00 Uhr Eintritt frei
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Ort:Zantrales Hörsaalgebäude ZHG, Hörsaal 007
Wiglaf Droste
Auf sie mit Idyll
Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen. Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.
Kulturzentrum Pelmke
58089 Hagen
Pelmkestr. 14
Freitag, 1. Juni 2012
20:00 Uhr
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Auf sie mit Idyll
Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen. Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.
Kulturzentrum Pelmke
58089 Hagen
Pelmkestr. 14
Freitag, 1. Juni 2012
20:00 Uhr
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